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Streckenteil 1: (Singen) Radolfzell -> Salem

Dieser Teil beschreibt den Streckenteil von (Singen) Radolfzell nach Salem.

Singen a. Hohentwiel

Streng genommen gehört Singen nicht zur Bodenseegürtelbahn, ist aber am westlichen Ende der nächste große Bahnknoten.
Einige Regional-und Regionalexpresszüge der Bodenseegürtelbahn fahren heute über Radolfzell hinaus nach Singen.

Das Bahngelände wird von dem gegenüber dem Bahngebäude (ich habe selbst leider kein Foto davon) gelegenen bekannten Maggi-Werksgebäude dominiert.
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Videoclip



Radolfzell

Radolfzell wird heute als das westliche Ende der Gürtelbahn benannt, obwohl nicht ganz korrekt - die Strecke begann in Stahringen.
In Radolfzell hat die Strecke Anschluß an die Bahnstrecke von Konstanz in nördlicher Richtung (Stuttgart, Schwarzwald) und westlicher Richtung (Schaffhausen, Basel).

Neben den Fernbahnzügen der DB und der SBB wird Radolfzell heute bedient von den Regionalzügen
  • "Seehänsele" der DB Regionalbahn, im 1-Stunden-Takt auf der Strecke (Singen)Radolfzell - Friedrichshafen(Ulm),
  • "Seehäsle" der Hohenzollerschen Landesbahn HzL auf der Strecke Radolfzell - Stockach, wie man auf der Karte sieht, ein Inselbetrieb der HzL,
  • "Seehas" der SBB im 30-Minuten-Takt (!) auf ihrer Strecke Konstanz - Engen.
Die Namen der Züge zeigen unverkennbar ihren Bezug zur Region und dem Bodensee.

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Radolfzell war früher ein wichtiger Bahnknotenpunkt mit einem großen Dampf-BW, das in dem Abzweigdreieck lag, an dem die Strecken nach Konstanz und zur Bodenseegürtelbahn sich teilten.
Leider ist heute nichts mehr auf diesem Gelände von dem BW zu erkennen, das Gelände dort ist von einer Straßenbrücke aus gut einsehbar.


Im Jahr 2013 gab es eine Ausstellung im örtlichen Museum.

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                                                                                 Modellbahnanlage in der Ausstellung

Bekannt ist Radolfzell bei den Modellbahnern durch das Modell der Fußgängerbrücke, die auch auf meiner eigenen Anlage steht. Sie existiert heute leider nicht mehr und ist durch einen Fußgängertunnel ersetzt worden. er erschließt heute den Zugang zur Uferpromenade - übrigens ein großes Problem in vielen Orten am See ist, dass Uferstraße und Eisenbahn den Ortskern vom Ufer trennen.
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Stahringen

Stahringen ist Abzweigbahnhof und ist der ursprüngliche Ausgangspunkt der Bodenseegürtelbahn Richtung Überlingen - Friedrichshafen.
Heute halten hier nur noch die Regionalzüge der Hohenzollerschen Landesbahnen HzL auf ihrer Strecke Radolfzell - Stockach.
Die Züge der Strecke Radolfzell-Friedrichshafen fahren durch.
Der unbesetzte Bahnhof ist zweigleisig und der Abzweig wird fernbedient.
Das Gebäude wird liebevoll privat genutzt.
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(ehem. Espasingen)

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Ludwigshafen

Ludwigshafen ist noch heute ein Begegnungsbahnhof und hat noch einen Fdl, wohl auch deswegen weil der Bahnsteig ein Inselbahnsteig ist, der mit Ketten bei Zugein-/Ausfahrten gesichert werden muß.

Als ich dort war, nach Ausfahrt beider Züge handelte ich mir einen Rüffel des Fdl ein, weil ich die Kettenabsperrung eingenmächtig überstiegen hatte - nach den beiden Zugausfahrten in entgegengesetzten Richtungen in die eingleisigen Strecken konnte eigentlich so schnell kein Gegenzug kommen. Ich schaute mich auch vorher um, ob ich irgendjemandem ein negatives Vorbild hätte sein können. Aber trotzdem handelte der Fdl richtig! Ich versprach ihm reumütig Besserung meinerseits.
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Sipplingen

Der Bahnhof ist sehr hübsch gelegen direkt am Seeufer. Er ist heute unbesetzt und wird privat und von der Gemeinde genutzt.
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(ehem. Sipplingen-Süßenmühle)

Dieser ehemalige Haltepunkt ist heute nicht mehr auffindbar.

 

Überlingen-Therme (ehem. Überlingen)

Dieser Bahnhof war früher der "Haupbahnhof" von Üb und damit vom ehemaligen Bodenseekreis Überlingen.
Er hatte umfängliche Gleisanlagen. Es stehen heute noch Gleissperrsignale, es finden aber keine Rangierfahrten mehr statt.

Gleich an der Ausfahrt in östlicher Richtung beginnt die Tunnelstrecke bis zum Haltepunkt im Zentrum.
Das große Gebäude ist verkauft, es steht unter Denkmalsschutz. In ihm ist noch das örtliche Stellwerk. Der Bahnhof wird noch nicht ferngesteuert.
Das ehem. Stellwerk Üw ist noch im Bahnbesitz, wird aber nicht mehr als Stellwerk genutzt.

Gleisplan 1955
ueberlingen 1955
Quelle: www.Gleispläne.de

Gleisplan 1961
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Quelle: www.Gleispläne.de

heute 2014
  • Bf Überlingen-Therme (ehem. Üb-West)
  • Bf Überlingen-Therme (ehem. Üb-West)
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Überlingen

Dieser Bahnhof (es ist nur ein Haltepunkt) ist heute der neue "Hauptbahnhof" der Stadt, weil zentral gelegen.
Die Haltestelle liegt im Untergeschoß eingezwängt zwischen 2 Tunnelportalen.
Die Stadt würde ihn gerne ausbauen, was aber wegen seiner Tieflage mit erheblichen Baukosten verbunden wäre.
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(ehem. Überlingen-Ost)

An der östlichen Tunnelausfahrt ein für diese Bahnstrecke untypisches (ehem.) Bahngebäude, heute privat genutzt.

Gleisplan 1955
zeigt dass es dort am Bahnübergang ein Lade- und ein Anschlußgleis gab.
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Quelle: www.Gleispläne.de

Ich zitiere aus einem Eintrag in mein Gästebuch:
"ich möchte hier ein paar Erinnerungen aus meiner Kindheit beisteuern:
.... In Überlingen Ost wurde noch ein gedeckter Güterwagen vom Gleisanschluß der Möbelfirma Sauter, die Gehäuse für Radio- und Fernsehgeräte fertigte, und vom Ladegleis westlich des Bahnübergangs leere Kokswagen (von Haus zu Hausverkehr oder auch Ommi 51, die Koks für die dortige Eisengießerei Auer brachten) in den Zug eingereiht und nach Überlingen West gefahren."
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Überlingen-Nußdorf

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Ich zitiere aus einem Eintrag in mein Gästebuch:
"ich möchte hier ein paar Erinnerungen aus meiner Kindheit beisteuern:
Mein Vater arbeitete bei den Kramerwerken. Ihm gingen wir zuweilen entgegen und erwarteten ihn am Überlinger Ostbahnhof. Gegen 17:00 Uhr kam der Nahverkehrszug von Radolfzell nach Friedrichshafen. Er bestand aus einer Garnitur Umbaudreiachser, einem Gepäckwagen und einer 50er. Damals (zweite Hälfte 60er Jahre) war gelegentlich auch eine V 160 vorgespannt.
Wenn dieser Zug Nußdorf passiert hatte, kam aus der Gegenrichtung eine Köf mit einen Ügz angerasselt. Sie hatte in Nußdorf leere Selbstentladewagen (Briketts für die Firma Bommer), leere Kesselwagen (Heizöl für die Firma Bommer) und beladene Rungenwagen mit Fahrzeugen der Firma Kramer im Schlepp. In Überlingen Ost wurde noch ein gedeckter Güterwagen vom Gleisanschluß der Möbelfirma Sauter,die Gehäuse für Radio- und Fernsehgeräte fertigte, und vom Ladegleis westlich des Bahnübergangs leere Kokswagen (von Haus zu Hausverkehr oder auch Ommi 51, die Koks für die dortige Eisengießerei Auer brachten) in den Zug eingereiht und nach Überlingen West gefahren."
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(ehem. Birnau-Maurach)

Direkt unterhalb der Klosterkirche Birnau zwischen Weinreben ist die ehem. Haltestelle Birnau-Maurach gelegen.

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Uhldingen-Mühlhofen

... einer der wenigen Begegnungsbahnhöfe an der eingleisigen Strecke und ist deshalb mit einem Fahrdienstleiter besetzt. Von außen sieht man vom "Stellwerk" allerdings nichts. Der Fahrdienstleiter ist nebenbei, wie in Ludwigshafen, bei Zugkreuzungen für die Kette an Bahnsteig 2 und die Ansagen verantwortlich.
Im Bahnhof gibt es auch noch einen Warteraum.
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ehem. Abzweig nach Unteruhldingen am See

Von Uhldingen-Mühlhofen (damals genannt Oberuhldingen) führte einst eine 3 km lange Stichstrecke direkt an den See zum Schiffsanleger. Die Strecke wurde 1901 erbaut und 1950 stillgelegt.
Diese Nebenbahn wurde zusammen mit der Nebenbahn Salem - Frickingen als eine Bahnlinie betrieben ... mehr

Das Bahngebäude existiert noch, wurde kürzlich von der Gemeinde renoviert und wird heute als Gaststätte und Vereinsheim genutzt.
  • Stichbahn nach Unteruhldingen am See
  • Stichbahn nach Unteruhldingen am See
  • Stichbahn nach Unteruhldingen am See
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  • Stichbahn nach Unteruhldingen am See
  • Stichbahn nach Unteruhldingen am See

(ehem. Grasbeuren)

Diese ehem. Haltestelle wird heute privat bewohnt.
Das Gebäude ist sehr gut erhalten und liegt an einem Waldrand an der Straße Mühlhofen - Grasbeuren.

Salem