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Literatur

Meine Sammlung von Büchern und Heften über Büsum.

Der Ausbau des Fischereihafens Büsum

Ein Fachartikel von Dr.-Ing. Martin Bahr über der Ausbau des Büsumer Hafens in den Jahren 1905 bis 1957.
Erschienen im Springer-Verlag in der Reihe "Jahrbuch der Hafenbautechnischen Gesellschaft 1959" ....download gegen Gebühr hier
Der Artikel enthält sehr gute Skizzen und für mich neue Bilder; er ist eine Fundgrube für jeden, der sich für den Büsumer Hafen interessiert.
Dr.-Ing. Bahr war Leiter des Wasser- und Schiffahrtsamtes in Tönning von 1933 bis 1954 und damit zuständig auch für den Büsumer Hafen. Herr Bahr wurde 1954 Ehrenbürger von Büsum.

MBahr    MBahr-inhalt

Büsum - Hafen und Fischerei im 20. Jahrhundert von Kurt Winter

Diese Literatur ist Pflichtlektüre für jeden Büsum-Freund.
Neben vielen anderen Büchern über Büsum hat Kurt Winter diese Bücherreihe in 4 Bänden geschrieben nach Jahren gegliedert (Begin 1900, Ende 2000) über die Entwicklung des Hafens und der Fischerei.
alle4
Leider gibt es die Bücher nur noch antiquarisch. 

Eine Büsumer Biografie

Eine lebendige Biografie von Annedore Prieß geb. Lütje über ihre Kindheit in einer Tonnenleger-Kapitäns-Familie in Büsum.
Ich habe zur gleichen Zeit in den 1950er Jahren meine Kindheit dort verbracht, habe dieselbe Schule besucht und habe das Buch mit Spannung gelesen. Für mich war es ein Erlebnis.

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Das Buch ist erhältlich ...hier
Wenn das Buch im Online-Shop nicht aufgeführt sein sollte, versuche es über die Kontaktseite. Das Buch ist erhältlich in der Büsumer Filiale.

Bücher u. Hefte

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Sturmflut 1962

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Ein Büchlein - erschienen 2012 - als sich die Sturmflut von 1962 zum fünfzigsten Mal jährte:
Katrin Schäfer
"Davongekommen"  Die Sturmflut 1962 an der schleswig-holsteinischen Westküste
Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, 2012
ISBN 978-3-89876-608-1

Kohlgeschichte(n)

Kohlgeschichten
Klaus Gille,
KOHLgeschichte(n)
– Aus dem Anbaugebiet hinter Dithmarschens Deich,


180 Seiten, kartoniert, zahlreiche Abbildungen, Heide, 1991,
Boyens & Co, www.buecher-von-boyens.de,
ISBN 3-8042-0563-1

Gedichte

Ol Büsum

Klaus Groth

Ol Büsum liggt int wille Haff,
de Flot de keem un wöhl een Graff.
de Flot, de keem un spöl un spöl,
bet se de Insel ünner wöhl.

Dar blev keen Steen,dar blev keen Pahl
dat Water schoel dat all hendal
Dar weer keen Beest, dar weer keen Hund,
de ligt nu all in depen Grund.
Un allens,wat der lev un lach,
dat deck de See mit deepe Nach.

Mitünner in de holle Ebb,
So süht man vun´e Hüs de Köpp.
Denn dukt de Torn herut ut Sand,
as weert en Finger vun een Hand.

Denn hört man sach de Klocken klingn,
denn hört man sach de Kanter singn.
Denn geit dat lisen dör de Luft:
Begrabt den Leib in seine Gruft!

Min Büsum

Fritz Lau (1872-1906)

Dar liggt een Dörp smuck achtern Diek
Ni groot, ni lütt,ni arm, ni riek,
Dar harr min Moder mi in`n Arm
Dar leeg ik in` n Weeg so warm
Dar späl as Jung ik barrt in`t Watt,
Dar eet ik mi in Krabben satt.

Un Vader nehm mi mit na See
Un wies na Luv un wies na Lee
Un drück dat Rohr mi in`e Hand
Wenn achterrut leeg Helgoland.
Un weerso stolt un snack so klok
Un dach: dar seet Grotvader ok!

Up`t Karkendack stünn ik in`n Toorn
Un lü na Süden, lü na Noorn
Un lü mol luut un lü mol sach
Uns Herrgott nück mi to un lach!

Up Stinteck, wo mi nüns konn sehn,
Stunn ik so mannigmal alleen
Blots eenmal stunn dar een bi mi:
Dat weer min ol lütt söt Marie.
So mennigmal hett s` up mi luert
Wenn gar to lang de Fang ehr duert.

Do weern wi Twee: nu sünd wi fief-
Un all holt wi de Ohren stief,
Wi sünd up düsse snoksche Welt
Doch blots een Hand vull Wesselgeld,
Un Not un Glück un Glück un Not,
De gaht uhrn Gang as Ebb un Flot!

Dar lggt een Dörp smuck achtern Diek,
Ni grot, ni lütt, ni arm , ni riek....
Un seils du bet na`n Nordpool ran
Glöv mi: een Büsum gifft dat man!

Büsum 18.6.1926

Die Büsumer

Die Büsumer wohnen am Meeresstrand
Und sind für kluge Leute bekannt,
Nur treiben sie die Bescheidenheit
In manchem Stücke gar zu weit.

Des einen Sonntags ihrer neun
Schwimmen sie weit in die See hinein.
Auf einmal, wie das Meer so schwankst,
Wird einem um die andern Angst,
Und zählt sie alle: Eins, zwei, drei,
Bis acht - und läßt sich aus dabei,
Denn er ist echtes Büsumer Kind,
Die immer so bescheiden sind.

Ein zweiter probierts, zählt: Eins, zwei, drei,
Bis acht - und vergißt sich auch dabei.
Da schwimmen sie alle bestürzt ans Land,
Wo eben ein kluger Fremder stand.
Dem klagten sie jammernd ihre Not
Und sagten: Von uns ist einer tot!

Und wußten nicht, welcher ertrunken sei!
Und jammern und zählen immer aufs neu,
Und finden immer nur wieder acht,
Weil jeder bescheiden an sich nicht gedacht.

Der Fremde sprach: Bescheidenheit
Führt euch, ihr guten Leute, zu weit,
Steck jeder die Nas in den Sand einmal,
Und zählt die Tupfen, so habt ihr die Zahl.

Sie folgten dem Fremden, da zählten sie - neun!
Und luden vor Freud ihn zum Frühstück ein.

August Kopisch, 1799 - 1853