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1980 - 1999

1007-information
hier ist alles Baustelle; ich sammle noch,


   

1980 Regatta

...tolles Regattawetter, wir waren dabei.
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  • 1980 molenfeuer-museumshafen
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  • 1980 regatta 4

1981 Stapellauf

Die Büsumer Werft hatte seit 1980 zwei eigene Schlepper; nach der Fusion von HAPAG und Norddeutscher Lloyd wurden sie aus Bremen angekauft. Sie hießen "MAX" und "FRITZ " und waren stets besetzt, nur Maschinisten gingen bei Anforderung an Bord.

Bei den Stapelläufen von der (1974 gebauten) neuen Helling schwappte stets eine mächtige "Tsunami" an das gegenüberliegende Ufer, nicht ganz ungefählich.
Als Wellenschutz wurde zum Stapellauf eine transportable Stahlwand aufgestellt (s. Bild 1).
Hier eine Bilderreihe vom Stapellauf des Chemikalientankers "Rodenbek" (...mehr) im Juli 1981.
Fotos: U. Fricke
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1980-82 neue Schleuse

Die neue Schleuse wird gebaut.
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Luftbild vom Mai 1984 (Rückbau alte Schleuse)
Luftbild vom Mai 1984 (Rückbau alte Schleuse)

1982 Schwimmdock

Zitat von werftarchiv.de
1982 endlich ist es soweit: Die neue Schleuse kann in Betrieb genommen werden, ein Ereignis, das man kaum abwarten konnte, wurde doch in Travemünde bei der Schlichting Werft ein 16 Millionen DM teures, 110 Meter langes Schwimmdock für die Büsumer Werft gebaut, um die Kapazität zu erhöhen und in das Reparaturgeschäft einzusteigen.
Trotz der neuen, breiteren Schleuse konnte das Dock nur in zwei Hälften in den Hafen gebracht werden, wo es dann, teilweise sogar unter Wasser, zusammengeschweisst wurde.
Das Dock kann Schiffe bis 4000 Tonnen Eigengewicht heben, das entspricht etwa einer Tragfähigkeit von 10.000 tdw. Diese Schiffsgrösse kann dank der neuen Schleuse noch gerade in den Büsumer Hafen einlaufen. Mit der Indienststellung des Docks wurden 57 neue Arbeitsplätze geschaffen und die häufigen Docktage zeigen, dass die Investitionsentscheidung in das Dock auf jeden Fall richtig war.

Gästebucheintrag
bezüglich des Zusammenbaus des Schwimmdocks im Büsumer Hafen erhielt ich am 6.6.2016 von Bernd Schmitt diesen Gästebucheintrag:
... Ich bin durch Zufall auf deine sehr schöne Webseite gestoßen weil ich Informationen zum ehemaligen Schwimmdock in Büsum suchte.
Ich (habe) damals in Lübeck bei der Firma Johannsen & Sohn als Taucher gearbeitet. Die Reederei hat damals die beiden Hälften des Schwimmdocks von der, ich glaube es war die Schlichting Werft, nach Büsum geschleppt. Dort angekommen haben wir mit 4 Tauchern ... die Unterwasser Schweißarbeiten durchgeführt. Das war damals eine interessante Aufgabe und eine große Herausforderung. Wir alle zusammen haben in den Tagen in Büsum einen leichten Krabbenschock bekommen, täglich bekamen wir von den Krabbenfischern "literweise" Krabben. Dafür hat man ab und zu einen kleinen Tauchgang unter den Kutter gemacht, nach dem Rechten geschaut, den ein oder anderen Tampen aus der Schraube/Welle entfernt. Gruß Bernd
1982 schwimmdock - amtarchiv 2
1982 schwimmdock - amtarchiv

Diese 4 Bilder sind aus der Bildersammlung des Amtsarchivs Büsum
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1982 schwimmdock - amtarchiv 4
1982 schwimmdock - amtarchiv 3
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Udo-Werft-3 filtered
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Bild aus der "Schwimmdock-Zeit" (1982 bis 1986):
  1. die Slipanlage war demontiert,
  2. die Helling ohne Slipwagen (wie sie schon seit 1974 in Betrieb war) war über die gesamte Länge der Werft ausgebaut worden,
  3. die Ausrüstungskaje für die Neubauten lag nun an der Nordkaje des Hafenbeckens (rechts im Bild), dort lag noch das Bahngleis,
  4. vor der alten Ausrüstungskaje lag das Schwimmdock,
  5. für Reparaturarbeiten ohne Schwimmdock war ein Platz zwischen Dock und Helling,
  6. für Stapelläufe mußte das Hafenbecken von Dock und Schiffen geräumt werden, Anlegestelle dafür war der Helgolandkai.
  7. auf Seekarten war das Schwimmdock eingeze

1986 Ende des Großschiffbaus

1986 wird die Werft geschlossen.
Damit endet die Zeit des großen Schiffbaus in Büsum.

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Zur Konkursmasse gehörten auch das Schwimmdock und die beiden Schlepper "Fritz" und "Moritz":
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beide Bilder: 1986
Das Schwimmdock konnte - wie beim Einschleppen 1982 - die Schleuse wegen seiner Breite so nicht passieren
und mußte wieder längst in 2 Teile zerlegt werden.
 

1987

Die Timm Metall- und Schweisstechnik (firmiert ab April 1995 als Büsumer Werke Metallbau GmbH) versuchte die Werftätigkeit auf dem Gelände der Büsumer Werft wiederzubeleben - allerdings ohne Erfolg. Auch ein neuerlich nach Büsum verbrachtes Dock konnte nicht helfen.

 

Flottengröße

Die Zahl der Büsumer Kutter erreicht ihren tiefsten Stand (24) in 1990, erholt sich aber bis 2000 wieder auf über 40 Schiffe. Dazu kommen noch etwa 10 auswärtige Dauerlieger.
Bei sinkender Schiffszahl steigern sich die Krabben-Fangergebnisse, die Kutter landen pro Fangfahrt mehr Krabben an.
Quelle: Kurt Winter, Band III und IV
diagramm kutterflotte
diagramm krabben